Salvia Divinorum Extrakt

Auch beim Gebrauch von Salvia auf dem oralen Wege, sind große Mengen notwendig, um eine spürbare Wirkung zu erzielen. Das ist oft alles andere als angenehm und wenig genussvoll. Hier kann Salvia Divinorum Extrakt Abhilfe schaffen, denn durch die spezielle Zubereitung werden mit weniger Masse große Wirkungen erzielt. Gleichzeitig wird aber, im Verhältnis zum gewöhnlichen Salvia-Konsum, die Lunge geschont.

Salvia Extrakt wirkt nicht nur durch die stärkere Konzentration, sondern durch die höhere Größenordnung der eingenommenen Menge in vielen Fällen verstärkt. Der Rauschzustand ist also sehr wahrscheinlich um einiges höher, als beim bloßen Blättergenuss. 0,1 Gramm Extrakt könnte beispielsweise bis zu fünf Mal stärker wirken, als eine Blättermenge von 0,5 Gramm.

Doch welche Saliva Extrakt Arten gibt es? Im Groben können die Extrakte in flüssige und feste Extrakte eingestuft werden. Zudem gibt es diverse weitere Untergruppen: Etwa Rohextrakte, standardisierte Extrakte und Black Wax.

Die verschiedenen Salvia Extraktarten – Flüssig oder doch lieber fest?

Bei der Zubereitung von Flüssigextrakten werden getrocknete und pulverisierte Salviablätter mit Lösungsmitteln gemischt, so dass sich der Inhaltsstoff Salvinorin A nach einer gewissen Einwirkzeit aus den Blättern löst und auf die Lösungsmittel übergeht. Im Anschluss werden diese gefiltert. Lässt man das Lösungsmittel nun zum größten Teil verdunsten, entsteht eine sehr hochkonzentrierte Salvia Extrakt-Lösung, die unbedingt mit Bedacht eingeteilt und verwendet werden sollte.

Diese Lösung kann zum Genuss auf eine kleinere Menge Salviablätter, aber auch auf andere Tabak- und Krautmischungen, geträufelt werden. Hierbei gilt: Umso mehr Flüssigextrakt verwendet wird, umso stärker ist die Rauschwirkung.

Feste Salvia Extrakte gibt es viele. Etwa das so genannte xX-Extrakt, das entsteht, wenn etwas Flüssigextrakt auf wenige, fein zerkrümelte, Salviablätter geträufelt wird und die Masse einige Tage trocknen kann. Diese ist anschließend um einiges wirkungsvoller, als eine gewöhnliche Dosis. Eine grobe Beispielrechnung für eine fünf Mal so starke Wirkung wäre die „Salvia 5X“ Mischung, die entsteht, wenn man Flüssigextrakt aus 8 Gramm Salvia-Blättern auf 2 Gramm zerkrümelter Blätter verteilt.

Doch auch andere Standartmischungen finden immer wieder Gebrauch. Etwa ein Mischungsverhältnis „Salvia 10X“, bei dem 18 Gramm Blätter extrahiert werden und auf 2 Gramm Krümelmasse auftragen wird – oder „Salvia 20X“, bei der 19 Gramm extrahiert und auf 1 Gramm Blätter auftragen wird. Bei diesen Mischverhältnissen sollte jedoch Vorsicht walten, denn hier kann es schnell mit einer Überdosis enden. Gleiches gilt auch für das neue Mischverhältnis „Salvia 30X“. Anfänger sollten besser erst auf die „5X“-Misschung zurückgreifen.

Beim Rohextrakt wird das reine Lösungsmittel direkt und ohne aufwendigen Filter- und Reinigungsvorgang auf die tragende Substanz geträufelt, welche sich dann – aufgrund der noch vorhandenen Nebenstoffe – dunkel bis schwarz verfärbt. In der Fachsprache ist diese also nicht mehr so „rein“, wie das standardisierte Extrakt. Viele Konsumenten klagen hier aber über einen unangenehmen Geschmack. Der beim Prozess der Extraktgewinnung entstehende, teerartige Verdunstungsrest wird Black Wax genannt.

Know-how Salvia Extraktherstellung – Tricks und Kniffe

Wichtigste Zutat für die Herstellung von Salviaextrakt ist Lösungsmittel: Beispielsweise Aceton, Chloroform, Isopropylalkohol oder hochprozentiger Alkohol. Dass bei der Herstellung etwas Know-how und Vorsicht walten sollte, dürfte selbstverständlich sein. Denn nicht selten sind die Lösungsmittel gesundheitsschädlich, explosiv und entzündbar. Aus diesen Gründen sollte die Extraktgewinnung bestenfalls im Freien vonstatten gehen – oder sehr viel Frischluft gegeben sein.

Erst sollten die Blätter gründlich gesäubert werden, etwa um bittere Stoffe wie Tanine zu entfernen. Dann sollten sie stark getrocknet, anschließend sorgfällig zerkleinert und in das Lösungsmittel eingelegt werden. Bestenfalls füllt man dieses in ein verschließbares Glas und lässt die Mischung ein paar Tage ruhen. Die Lösungsmittel lassen sich später leicht mit einer Spritze abfiltern. Etwas weniger sauber, aber durchaus eine Alternative, sind ein feines Metallsieb oder ein Kaffeefilter. Letzter und wichtigster Schritt ist das Verdunsten des Lösungsmittel, bei dem die Mischung für einige Tage ins Freie gestellt werden sollte: Sonst können Gesundheitsschäden entstehen.